openBC hats geschafft!

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Ich bin nun schon seit 3 Jahren Mitglied bei openBC. Ich nutze die Plattform regelmäßig um Informationen über andere Menschen zu finden oder auch nur einfach Ansprechpartner herauszufinden und mit diesen in Kontakt zu kommen. Das ist nichts Besonderes, viele in unserer Branche tun das.

Aber jetzt hat es openBC geschafft! Meine Frau hat sich letzte Woche angemeldet. Und nicht etwa auf meinen Tipp hin, sondern sie wurde von einer Freundin eingeladen – aus Südafrika. Meine Frau ist seit 2 Jahren Hausfrau und kümmert sich um unseren Sohn, es besteht also kein geschäftliches Interesse der Anmeldung. Aber sie hat es trotzdem getan und ist völlig begeistert. Denn nun kann sie alte Bekannte wiederfinden und auch über die weite Entfernung ihre Freundschaften in Deutschland pflegen. Sie verbringt recht viel Zeit damit ihr Netzwerk aufzubauen und das erinnert mich daran, wieviel Zeit ich in diese Plattform gesteckt habe. Wenn ich nur 5 Minuten pro Kontakt bisher aufgebracht habe, so bedeutet es, dass ich bei derzeit 438 Kontakten bereits 36 Stunden meiner Arbeitszeit investiert habe, also fast eine ganze Arbeitswoche.

Die entscheidende Frage aber ist: Warum nutzt meine Frau openBC und nicht etwa eine Networking-Plattform die auf die Freizeit ausgerichtet ist. Antwort: weil es keine sinnvolle Plattform dafür in Deutschland gibt. myspace ist zu “unseriös” mit den vielen Fakes und auch zu jung. Vom Design möchte ich hier erst gar nicht schreiben… Welche Alternativen gibt es noch?

Das zeigt, dass der Markt der Networking-Plattformen noch längst nicht abgegrast ist. Es gilt einfach für die verschiedenen Zielgruppen eigene Angebote zu entwickeln. Wo sich die Nutzer auch wirklich aufgehoben fühlen. Ich fühle mich als Unternehmer bei openBC aufgehoben. Aber myspace.com spricht mich privat nicht an. StudiVZ aus dem Alter bin ich raus. neu.de hat tolle neue Funktionen, aber ich bin kein Single und meine Frau würde 3x nachfragen warum ich mich bei einer Singlebörse anmelde (okay, ich gebe es zu: ich bin angemeldet – aber aus rein beruflichen Gründen). Wo fühlen sich Eltern aufgehoben, wo Schwule, wo Sportinteressierte, wo Leute, die gerne Reisen?

Morgen werde ich auf meinem Blog einen Überblick über die in Deutschland vorhandenen Social Networks geben und übermorgen einen Blick über den großen Teich in die USA machen. Danach werde ich hier erarbeiten, welche Bereiche der Social Networks aus meiner Sicht in Deutschland eine Chance haben werden.

Warum ich das mache? Ich möchte mir selbst einen Überblick verschaffen und das mit Ihnen diskutieren. Und ich suche nach interessanten Projekten, bei denen ich als Business Angel und Investor einsteigen kann. Denn ich glaube im Bereich Social Networks kann noch gutes Geld verdient werden.

7 Gedanken zu „openBC hats geschafft!“

  1. da freu ich mich ja mal auf den nächsten post. Besonders bin ich gespannt wie es mit LinkedIn aussieht (warum klappt das hier irgendwie nicht, obwohl auch wirklich viele Leute drin sind) und wie es mit Social Networks as a Feature versus Service aussieht.

    Grüße aus Köln,

    Oliver

  2. Ich bin auch gespannt, auf den Folgebeitrag.

    Für Schüler/ Jugendliche ist jedoch das Feld meiner Meinung nach schon über voll. Wobei es natürlich auch am Design und auch ein bisschen an den Benutzern der Plattform liegt, denke ich.

  3. Hallo Herr Kunath,

    toller Artikel! Da drängt sich folgende Frage auf: Wieviel Prozent der XINGler nutzen die Plattform ausschließlich für private Zwecke?

    Für Ihren Überblick zu verschieden Netzwerken empfehle ich einen Blick auf meine Seite http://www.erfolgreichnetzwerken.de, dort gibt es die umfangreichste Übersicht zu deutschen Business Netzwerken. Mit “privaten” Social Networking Plattformen habe ich mich noch nicht so beschäftigt, daher freue ich mich auf Ihren Folgeartikel.

    Mit freundlichen Grüßen
    Arne B. Exner

  4. Soziale Netzwerke sind ein ganz großartiges Thema, das meint auch Marissa Mayer von Google. Persönlich interessant sind diese erst für mich geworden, als ich an einer Freundin beobachten konnte, wie schwer ist für sie ist sich von MySpace zu lösen. Täglich verbringt sie mehrere Stunden um Bulletin zu schreiben, mit Freunden zu kommunizieren, ihr Profil zu pflegen usw. Natürlich erzeugt sie dabei eine enorme Menge von Traffic, die man Werbetechnisch sehr gut nutzen kann.
    Ich arbeite deswegen mit einem kleinen Team gerade an solch einer CommunityEngine, die dann auf mehreren Domains mit jeweils unterschiedlichem Design laufen soll. Im Gegenteil zu MySpace ist sie aber gut programmiert ;).

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