Elevator-Pitch

Ich sitze gerade noch in einem Vortrag auf dem Community-Summit. Heute Mittag fliege ich nach München um an der Venture-Lounge teilzunehmen. Freitag und Samstag bin ich dann auf einem Investoren-Treffen am Tegernsee.

Schlagwort dieser Tage ist “Elevator-Pitch”. Gründer haben 5 Minuten Zeit ihre Geschäftsidee zu präsentieren. Damit es nicht ganz so einfach ist, wechselt alle 15 Sekunden die Folie. Für die Investoren hat es den Vorteil, dass innerhalb kürzester Zeit viele Konzepte vorgestellt werden und die Gründer in einer “Stress-Situation” kennenlernen können.

11 Gedanken zu „Elevator-Pitch“

  1. > Gründer haben 5 Minuten Zeit ihre Geschäftsidee zu präsentieren

    Die haben aber laaaaaaange Fahrstühle am Tegernsee ;-)

    Viele Grüße am Wannsee, wo ein EP 30-60 Sekunden dauert,

    Sebastian

  2. 5 Minuten sollten für eine Präsentation aber auch mehr als genug sein, 30 Sek reichen sicherlich zur Darlegung von Grundkonzept und USPs, aber wohl kaum zur Beschreibung von Wettbewerbsvorteilen etc. …

    Powerpoint ? Wer braucht denn für einen 5-Minüter Slides ? Der 15-Sekunden-Takt verführt außerdem zur Produktion von Visualisierungsmüll und widerspricht meiner Auffasssung nach einer jeden dramaturgisch sinnvollen Präsentationsweise. Aber vielleicht denke ich da auch zu engstirnig konservativ !?

  3. Ich würde dann jede Folie so mind. 3 mal nehmen damit ich meine ruhe hab :)))

    Wer möchte schon seine Idee gleich mehreren Inverstoren zeigen?

  4. Im Jahr 2000 fuhren die Fahrstühle noch schneller. War jedoch gefährlich.

    Heute nimmt man sich da – selbst im Elevator Pitch – ein paar Minuten mehr Zeit. Finde ich gut und angebracht *grins*

  5. Wer es in 30-60 Sekunden nicht schafft, ein “WOW!” auszulösen, schafft es imho auch in 5 min nicht. Ein Elevator Pitch ist ja kein Businessplan sondern ein Appetithäppchen!

    Viele Grüße vom Wa(h)(n)nsee,

    Sebastian

  6. Früher brauchte man nur sagen: “Mein Startup bietet einen interaktiven Onlineshop für Fashion. Man kann “virtuelle Puppen” mit seinen geünschten Artikel bekleiden und so die Kombination der Modestücke betrachten!”.

    Ja, sowas kann man in 30 Sekunden erklären und Multimillionen VC bekommen.

    Fast 10 Jahre später ist das Internet größer, schneller und dynamischer geworden. Es gibt Tag für Tag neue Ideen und Copycats. Startup Ideen werden immer komplexer – genau wie die Finanzierungsmodelle.

    Heute muss man als Founder etwas mehr bieten als “nur” den WOW Effekt, wie es in den damaligen Zeiten der Fall war. In eine erfolgreiche Fahrstuhlfahrt gehören Themen wie Idee, Gründerteam, Marktumfeld, Technologie & Marketing. Das sollte in jedem Fall angerissen werden.

  7. @tobias

    Nach einem elevator pitch wird kein VC-Vertrag unterschrieben. Heute nicht und damals nicht.

    Wenn man einem Investor nicht schafft, in 30-60 Sek. zu erklären, worum es geht. Wird das gegenüber dem User vermutlich auch nicht gelingen. Und der nimmt sich i.d.R. nicht soviel Zeit.

    Die Def. ist eigentlich ganz gut:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Elevator_Pitch

    … eine 5 min Präsentation ist nunmal kein Elevator Pitch. Das beißt die Maus keinen Faden ab. Aber so lange die Fahrstühle auch zu höchsten Chefetage nicht unterwegs ;-)

    Viele Grüße vom Wannsee,

    Sebastian

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