kuriose Businesspläne
Ich habe nun schon mehr als 120 Businesspläne zugeschickt bekommen. Viele klassisch aufbereitet, mit viel Aufwand und Herzblut erstellt. Einige originell und manche auch kurios. Wie dieses “Schriftstück” von dukudu.de, die seit kurzem auch online sind. Es handelt sich um ein Twitter-Klon, allerdings deutlich weitergedacht. Der Name ist ganz interessant: Du Kudu. Ein Kudu ist eine Antilope, die in meiner zweiten Wahlheimat Südafrika zu Hause ist.
PS: Dieses Dokument wurde mit Einverständnis der Gründer hier online gestellt. Selbstverständlich behandel ich alle mir zugesandten Informationen vertraulich.


24. Mai 2007 um 11:25
Ich find`s ein cooles Format
Allerdings inhaltlich schon sehr unverbindlich und nicht so aussagekräftig. Erweckt aber auf jeden Fall Aufmerksamkeit, wie man sieht
Uncool finde ich, wenn der BP auf einen Bierdeckel passt
24. Mai 2007 um 11:47
@Andreas Gerads
Danke für das Kompliment!
Dann hat das Dokument ja seinen Zweck erfüllt. Wir wollten damit unter den vielen Bewerbungen die bei einem VC-Geber so eingehen auffallen - mehr nicht.
Wir wären ja dumm wenn wir jedem gleich im ersten Anschreiben unser komplettes Konzept verraten.
Eine solide Kalkulation wird und wurde dann natürlich hinterhergesendet und das Konzept in einem persönlichem Gespräch GENAU erläutert.
Das passt dann natürlich auch nicht mehr auf einen Bierdeckel
24. Mai 2007 um 11:48
Jemand, der keine Zeit für nen “ordentlichen Business-Plan” hat würde ich mein Geld nicht anvertrauen.
Es ist zumindest ein heiteres Dokument. Ob das wirklich mit Substanz unterfüttert ist, bleibt abzuwarten.
Jensi, hast Du bei denen investiert oder willst du bei denen investieren ?
24. Mai 2007 um 12:04
@Internet-Hansi
Deine Kritik ist berechtigt - keine Frage.
Wir aber haben sehrwohl einen ordentlichen Plan - den wir dann in einem persönlichen Gespräch auch erläutert haben und eine suabere Kalkultion die wir nachgereicht haben..
24. Mai 2007 um 13:06
Also ich finde es sehr gelungen. Und in meinen Augen kommt klar heraus, dass dahinter mehr steckt. Ich würde (spärlich) vorhandenes Geld durchaus andenken in solche Jungs zu investieren, da sie dadurch auch zeigen, dass sie sich ob der Generierung von Aufmerksamkeit Gedanken machen.
24. Mai 2007 um 13:53
@ Christian
Vom kompletten Konzept war auch keine Rede, aber etwas aussagekräftiger könnte es schon sein
Trotzdem, gut gemacht und ich drücke die Daumen, dass es auch funktioniert.
@Internet-Hansi: Ganz so dramatisch sehe ich es nicht. Im ersten Schritt Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und im zweiten Schritt aber mit fundierten Daten zu argumentieren finde ich absolut in Ordnung. Ist wahrscheinlich für Business Angels auch mal eine nette Abwechslung von den Standard-15-Seiten-Schriftgröße-12 Plänen.
Persönlich finde ich es auch zum Teil überflüssig/langweilig seine Ideen immer in so ein Standard-Format zu pressen. Wobei das natürlich trotzdem ab einer bestimmten Größe des Vorhabens sinvoll/zwingend sein kann, keine Frage.
24. Mai 2007 um 14:46
Moin zusammen,
ich finde die Idee gut. Es erzeugt sicher die gewollte Aufmerksamkeit. Ihr müsst aber schauen, dass Ihr euch hier nicht widersprecht. Wie kann es sein, dass Ihr innerhalb weniger Tage in der Lage seid, ein Konzept schriftlich zu fixieren, nicht aber die Zeit findet für die Erstellung des Businessplans?
Gerade während der Ausarbeitung werden viele Dinge, die in der Vorplanung nicht berücksichtigt werden, ersichtlich. Mein Rat an Euch: Nehmt euch die Zeit! Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie elementar wichtig es ist, seine Ziele und Vision klar zu formulieren.
Viel Glück Euch!
Gruß, Benedikt
24. Mai 2007 um 15:00
@Benedikt
Ein Businessplan ja nicht nur aus einem Konzept, sondern ist sehr viel mehr (Kalkulation, Marktumfeld…).
Ein Konzept ist ja nur ein Teil davon und deshalb auch weniger Aufwändig zu formulieren.
Und am Konzept feilen wir ja nicht erst seit gestern
Danke für die netten Worte und Tipps - Das motiviert!
24. Mai 2007 um 15:06
Keine schlechte Bilanz. Was mich interessieren würde: Wieviele von den 120 Absendern haben vorab ein NDA verlangt?
Grüße von Townster,
Gleb
24. Mai 2007 um 15:16
Es gab 2, 3 Leute die ein NDA verlangt haben. Mit denen bin ich aber auch noch nicht weitergekommen. Wenn ich für alle 120 Businesspläne ein NDA unterzeichnet hätte, dürfte ich in kein Startup mehr investieren. Denn irgendwie ähneln sich die meisten Ideen ja doch.
Wie ich schon einmal geschrieben habe: die Investoren investieren nicht nur in Ideen, sondern in Personen.
24. Mai 2007 um 15:32
Weise Worte. Ganz wichtig sind die Personen dahinter. Hier muss man schon sehr genau schauen. Besonders, wenn einer der drei ausschert.
Übrigens..schick sieht die Seite ja aus. Wenn der Funke zündet, der Besucherstrom aufgrund eines bestimmten Ereignisses eine bestimmte Grenze überschreitet könnte das ein Erfolg werden.
24. Mai 2007 um 17:45
Sauber! … Und? Haben Sie nun in DuKudu investiert?
24. Mai 2007 um 18:01
Ich finds klasse.
Solch eine Einsendung zeigt Mut und Kreativität, und dass man Out of The Box denken kann.
Ich hätte die drei sofort eingeladen.
24. Mai 2007 um 21:39
[...] mal anders die jungs hinter dukudu haben einen sehr kreativen Businessplan ertellt. Auch wenn ich kein Freund von deartige Angebote bin, und die nicht nutze, macht die Seite [...]
24. Mai 2007 um 23:11
[...] cool ist übrigens der Businessplan dazu… Alex, Social Web, Twitter, [...]
25. Mai 2007 um 00:13
Also Mädel, ich hoffe das erstens: Die Telephonnummern nicht stimmen oder
zweitens: das ein versehen war oder,
drittens: eine gewollte PR- Bitte ruft uns zuhause/auf Handy an- Aktion war,
viertens: Du mit persönlichen Infos besser umgehst.
25. Mai 2007 um 07:59
Um hier keinen falschen Eindruck entstehen zu lassen:
Herr Kunath hat unsere Kurzbewerbung mit unserer Zustimmung veröffentlicht.
Es handelt sich jedoch keineswegs um gewollte PR oder ähnliches (wie von marcel angesprochen). Herr Kunath fand unsere Bewerbung interessant und hat gefragt ob er sie bloggen darf. Wir haben gesagt “ja - gerne”.
Nicht mehr und auch nicht weniger.
@marcel
Meine “persönlichen” Infos stehen sowieso im Impressum von dukudu.de.
Ich sehe da kein Problem.
25. Mai 2007 um 09:04
Man merkt gleich, dass BWL und Marketing bei den drei Gründern Teil der Ausbildung war. Denn dieser “Businessplan” erfüllt sehr schön das AIDA-Prinzip:
A - Attention = “Was ist denn das?”
I - Interest = “Wer so etwas macht ist entweder genial oder hat sie nicht mehr alle”
D - Desire = “Ich muss herausfinden, was von beidem zutrifft”
A - Action = “Da ruf ich mal an…”
Für Investoren: Internet-Entrepreneure müssen ungewöhnlich sein, denn wenn es Ihnen gelingt, Aufmerksamkeit ohne Marketingaufwendungen zu schaffen, ist das bereits ein Drittel der Miete für den Erfolg.
Ich bin auf diesen Blogbeitrag aufmerksam geworden, weil Robert Basic darüber gebloggt hat. Mal sehen, vielleicht schreibe ich auch einen Beitrag
25. Mai 2007 um 09:22
Es wäre sehr schön wenn bei uns in Deutschland auch die VC´s den Unternehmergeist der VC´s in den USA haben würden. Und nicht nur die Startup Jungs und Mädels! Da würde sich viel bewegen (viel drehen wie der Grönemeyer sagte) im IT-Standort Deutschland. Es soll keine Kritik an Jens Kunath sein – er hat es immerhin gebloggt
25. Mai 2007 um 09:27
[...] Jens Kunath - kuriose Businesspläne Tagged: Arbeit Internet Kurioses Medien Web 2.0 [...]
25. Mai 2007 um 10:35
Kurioser Plan, aber trotzdem keine Substanz.
25. Mai 2007 um 10:39
[...] ist doch mal ein wirklich cooler Businessplan. So lustig (und so kurz) ist meiner (leider) nicht. Posted inUncategorizedMay 25th, [...]
25. Mai 2007 um 12:38
[...] die der führende CAD-Hersteller immer haben will. Machen wir doch mal so einen, wie in diesem Blogbeitrag. Ist doch aussagekräftig… Erstellt am Mai 25, 2007 um 12:38 von Jürgen Wagner in den [...]
25. Mai 2007 um 13:03
Interessanter Entwurf… Um Aufmerksamkeit zu erregen ist es sicher ein guter Schritt. Nur Businesspläne sind komplexer, wenn das nachgereicht wurde, kein Thema..
NDA ist eigentlich immer Pflicht, gerad bei neuen Ideen. Fände es schade, wenn Hr. Kunath nur aus diesem Grunde Gründer ablehnen würde..
Unser Businessplan ist auch etliche Seiten lang.. Aber ohne NDA keine Chance, da reinzuschauen
25. Mai 2007 um 13:10
[...] und kommunizieren. Aufgefallen ist mir dukudu durch den durchaus genialen Businessplan, den man im Blog von Jens Kunath bewundern [...]
25. Mai 2007 um 22:53
Das mit den NDAs ist so eine Sache. Ist halt die Frage - wem man seinen Businessplan anvertraut und wem besser nicht
26. Mai 2007 um 14:30
Zum Thema NDA… Papier ist geduldig. Völliger Schwachsinn auf so ein Stück Papier zu bestehen.
26. Mai 2007 um 15:09
@Pit,
ich glaub nicht, dass das Schwachsinn ist, gehört zum guten Ton,
dass man sich daran hält.. Es kommt auch immer auf die Idee an (siehe unten..)
@Hr. Ottersbach,
die Welt ist klein
Sicher muss erst einmal sichergestellt werden, dass die Person, der man Businesspläne anvertraut, einem sympathisch ist oder seriös genug.
Aber Vertrauen hin oder her, ich denke, ohne NDA sollte sich kein Gründer auf ein Wagnis einlassen.. Wenn es nur das x’te Myspace oder Youtube-Clon ist, dann ist ne NDA natürlich hinderlich und sinnfrei..
26. Mai 2007 um 16:11
[...] Jens Kunath schon andeutete, ist ein kudu ne Antilopenart in [...]
04. Juni 2007 um 13:57
Hi,
habt Ihr einen Investor gefunden.
Darstellung finde ich gelungen, vorallem da Website ja schon steht … da kann man sich so etwas schon erlauben. Allerdings ist die VC Szene ja nicht unbedingt so voller Freigeister!
Viel Glück
Alexa
20. Juni 2007 um 15:48
[...] einigen Tagen hatte ich hier einen kuriosen Businessplan vorgestellt. Dukudu ist eine Art Twitter-Klon, nur [...]
21. Juni 2007 um 11:23
[...] selbst ist mir zum ersten mal aufgefallen als der Business Plan bei Jens Kunath eingegangen und veröffentlicht [...]
21. Juni 2007 um 12:39
[...] nicht beteiligt hat, auch wenn die dukudu-Jünger ihm vor nur wenigen Monaten einen durchaus beachtenswerten Business-Plan zugesandt haben. So nennt Kunath in seinem Blog-Eintrag zum dukudu-Verkauf einige Schwachstellen, [...]
21. Juni 2007 um 13:57
[...] nicht beteiligt hat, auch wenn die dukudu-Jünger ihm vor nur wenigen Monaten einen durchaus beachtenswerten Business-Plan zugesandt haben. So nennt Kunath in seinem Blog-Eintrag zum dukudu-Verkauf einige Schwachstellen, [...]
21. Juni 2007 um 21:26
[...] der Business Plan, den Jens Kunath hier online gestellt hat, ist kreativ und mal was [...]
27. Juni 2007 um 14:43
[...] Da war doch was. Genau. Das waren die mit dem kuriosen Businessplan, mit dem sie sich an Jens gewendet hatten. Bereits vor einer Woche berichtete ich von der Auktion. Kategorie: [...]
27. Juni 2007 um 22:05
[...] stolz bin ich dann auch, dass ich durch die Veröffentlichung des kuriosen Businessplans den Stein ins Rollen gebracht [...]
28. Juni 2007 um 10:37
wieso denn stolz, worauf denn, was hast du denn ins rollen gebracht? den verkauf und untergang von dukudu?
03. Juli 2007 um 12:54
[...] Ideen. Und nicht der 358. Twitter-Klon, der dann bei eBay verramscht wird. Der dazu gehörige Businessplan 2.0 ist auf jeden Fall nett [...]
06. Juli 2007 um 16:32
Wie geil sowas muss man ja erstmal bringen. Aber jetzt wo der Verkauf durch ist, könnt ihr ja zugeben dass es ein Linkbait war oder?
10. Juli 2007 um 19:06
[...] Um bei potenziellen Investoren Aufmerksamkeit zu erregen haben wir uns ja eine besondere Art der Bewerbung einfallen lassen. [...]
11. Juli 2007 um 10:30
[...] einer - sagen wir - überzufälligen Begebenheit: Kurz nachdem das kreativ aus der Reihe tanzende dukudu-Exposée beim European Founders Fund der Samwer-Brüder eingegangen war, schaute einer der Gründer des [...]
18. Juli 2007 um 17:25
[...] wir natürich auch auf eine etwas formlosere Art eines Business Plans zurück greifen wie zuletzt dukudu, aber anscheinend sind wir da zum Glück eine Spur [...]
20. Juli 2007 um 10:36
[...] einer der Köpfe hinter dem mittlerweile legendären dukudu.de, bekannt durch seinen recht kuriosen Businessplan (Ich fine ihn absolut cool!) und seinen eleganten Exit via [...]
29. Oktober 2007 um 12:52
Ist DUKUDU aufgekauft wurden? oder gehörten die schon immer zu allesklar.com AG
29. Oktober 2007 um 19:59
Ich muss mal sagen “Hut ab” vor diesem Businessplan! Nur wenige hätten sich den genauer angeschaut, wenn er aufwendig erstellt wurden wäre. So schaut man ihn sich an mal man bestimmt denkt man wird veräppelt! Ich würde meinen einfach in einen riesen Karton stecken damit der Empfänger denkt er bekommt ein Geschenk!
Weiss jemand was die Erfinder jetzt machen?
14. Dezember 2007 um 12:20
Der Businessplan ist schon eine lustige Idee aber ob er wirklich überzeugend ist und man mit ihm erreichen kann von potentiellen Investoren subventioniert zu werden ist wieder eine andere Frage.
08. März 2008 um 00:32
Naja lustig ist der Businessplan nur auf den ersten Blick
Die Jungs sind auf jeden Fall kreativ! Das ist sofort zu erkennen.
Allerdings fehlen wesentliche “Inhalte”….