dukudu.de steht bei ebay zum Verkauf

Vor einigen Tagen hatte ich hier einen kuriosen Businessplan vorgestellt. Dukudu ist eine Art Twitter-Klon, nur weitergedacht.
Nun steht das Projekt aus “privaten Gründen” bei ebay zum Verkauf. Damit erübrigt sich also auch die Frage, ob ich in das Projekt investiert habe. Nein, habe ich nicht. Und ich nenne auch gerne die Gründe. Ich finde die Umsetzung des Projektes sehr gut. Sowohl optisch, als auch technisch. Auch das Team hat mir gefallen. Allerdings glaube ich nicht, dass man das Konzept in der Weise refinanzieren kann, wie das die Gründer vorhatten. Über eine 20 Zeichen umfassende Signatur in eMails und SMS wird sich nicht ausreichend Geld verdienen lassen. Meine Erfahrungen in der Vermarktung haben gezeigt, dass sich e-Mail-Footer nicht verkaufen lassen. Hotmail, GMX und freenet haben diese millionenfach und erzielen kaum Einnahmen damit.
20. Juni 2007 um 16:13
[...] goldrichtigen Weg gegangen, nur eben nicht weitergegangen, weil man sich gedanklich so sehr in den SMS Schwachsinn gedanklich festgebissen hat. Nur mal gedanklich weitergedacht, dass Dukudu ein zehnfach besseres [...]
20. Juni 2007 um 17:06
[...] Mikroblogging-Dienst “dukudu” steht zum Verkauf. “Mit ‘dukudu’ wollten wir die Welt verbessern, aber meistens kommt es [...]
20. Juni 2007 um 18:23
Ja Ja. Du brauchst Dich gar nicht rausreden. Wegen Dir haben die Jungs kein Geld und nun muss Holtzbrinck bei Ebay bieten *lacht*
Nein. Im Ernst. Wir werden wohl in den nächsten Monaten noch viel Web 2.0 Schrott bei Ebay sehen. Einzelfeatures als Geschäftsgrundlage sind nunmal albern.
Viele Grüße vom Wannsee,
Sebastian
20. Juni 2007 um 18:28
Eines möchte ich dann doch anmerken um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen:
Die Refinanzierung des Projekts dukudu.de war nur zu einem Teil über Mail/SMS Signaturen geplant. Mehr als die Hälfte der Einnahmen wäre durch andere Einnahmequellen generiert worden.
Und nein…auf die weiteren Einnahmequellen werde ich nicht eingehen…es gibt ja schließlich ein paar Projekte die davon provitieren würden.
Dem Käufer werden diese selbstverständlich ausführlich dargelegt.
Herr Kunath hat dies (meiner Meinung nach) in seinem Post nicht sauber dargestellt und rückt dadurch die Refinanzierung des Projekts zu unrecht in ein schlechtes Licht.
Beste Grüße
Christian Reder
http://www.dukudu.de
20. Juni 2007 um 18:43
@christian
Trag´s wie ein Mann! Immerhin dürftet Ihr einen der schnellsten Exits hinlegen
Euren Blogpost “Wahrscheinlich haben wir zu wenig Sprüche gerissen, zu wenig Schaum geschlagen und eine zu kleine Klappe gehabt.” war jedenfalls überflüssig. Ihr habt weder die Investoren noch die Leute aus der Szene, mit denen ich gesprochen habe, überzeugt. Und den Mund habt Ihr wahrlich voll genug genommen.
Vielleicht klappt´s beim nächsten Mal. Keep trying!
20. Juni 2007 um 18:52
[...] Twitter-Clone durchhalten werden. Gerade die SMS-Kosten werden nur schwer refinanzierbar sein. Auch Jens Kunath würdigt in seinem Blog noch einmal den kuriosen Businessplan und das Konzept, beschreibt aber auch, warum aus dukudu [...]
20. Juni 2007 um 19:59
[...] verkauft wurde. Auch wenn dann ein Teilziel mit diesem Beitrag und solchen in anderen Blogs (hier, hier, hier und hier) bereits erreicht wurde, bleibt die Frage offen, ob sich diese Bekanntheit der [...]
21. Juni 2007 um 10:15
Komische story. Aus privaten Gründen trennt sich das Gründer-Team…man will nicht auf die exakten Gründe eingehen.
Man sollte sich mal die Selbstdarstellung unter http://www.jenskunath.eu/2007/05/24/kuriose-businessplane/ ansehen und mit http://www.dukudu.de/blog/?p=5 vergleichen.
Das spricht besonders im nachhinein Bände.
Mir war das ganze irgendwie von Anfang suspekt. Mit der Zeit kriegt man(n) einfach ein Hodengefühl. Zwickts im rechten Hoden, weiß ich…Vorsicht…Finger weg. Das kennt Ihr anderen erfolgreichen Männer sicher auch.
21. Juni 2007 um 13:53
[...] http://www.jenskunath.eu/2007/06/20/dukudude-steht-bei-ebay-zum-verkauf/ [...]
22. Juni 2007 um 10:35
[...] Kunath berichtet darüber. Warum sich das Projekt dukudu.de schlecht refinanzieren lassen würde. Und zeigt auch den kuriosen [...]
24. Juni 2007 um 22:06
[...] http://www.jenskunath.eu/2007/06/20/dukudude-steht-bei-ebay-zum-verkauf/ http://www.basicthinking.de/blog/2007/06/20/dukudu-twitter-klasse-wird-verkauft/ [...]
27. Juni 2007 um 14:24
[...] zuletzt Techcrunch, wamadu, Jens Kunath und zahlreiche andere Blogs haben diesen Hype [...]
27. Juni 2007 um 14:37
dukudu.de verkauft für über 43.000 Euro…
Soeben ging die Auktion auf Ebay zu Ende, der Endstand: 43.208,00€
Na, eine ganz schön stolze Summe, aber natürlich nicht zu vergleichen mit den Verkäufen der Web2.0 von Übersee.
Bei anderen Seiten wird schon heftigst diskutiert.
…
27. Juni 2007 um 15:55
Dukudu für 36 Mille verkauft…
Das “Web 2.0 Projekt der Extraklasse” dukudu.de, ein Twitter-Klon mit Mobile-Funktionen, ist für gut 36.000 Euro plus Meerschweinchensteuer bei Ebay versteigert worden. Laut deutsche-startups.de ging es an die allesklar.com AG, die unter a…