dukudu.de steht bei ebay zum Verkauf

Logo dukudu

Vor einigen Tagen hatte ich hier einen kuriosen Businessplan vorgestellt. Dukudu ist eine Art Twitter-Klon, nur weitergedacht.

Nun steht das Projekt aus “privaten Gründen” bei ebay zum Verkauf. Damit erübrigt sich also auch die Frage, ob ich in das Projekt investiert habe. Nein, habe ich nicht. Und ich nenne auch gerne die Gründe. Ich finde die Umsetzung des Projektes sehr gut. Sowohl optisch, als auch technisch. Auch das Team hat mir gefallen. Allerdings glaube ich nicht, dass man das Konzept in der Weise refinanzieren kann, wie das die Gründer vorhatten. Über eine 20 Zeichen umfassende Signatur in eMails und SMS wird sich nicht ausreichend Geld verdienen lassen. Meine Erfahrungen in der Vermarktung haben gezeigt, dass sich e-Mail-Footer nicht verkaufen lassen. Hotmail, GMX und freenet haben diese millionenfach und erzielen kaum Einnahmen damit.

14 Antworten zu “dukudu.de steht bei ebay zum Verkauf”

  1. Basic Thinking Blog » Dukudu (Twitter-Klasse) wird verkauft sagt:

    [...] goldrichtigen Weg gegangen, nur eben nicht weitergegangen, weil man sich gedanklich so sehr in den SMS Schwachsinn gedanklich festgebissen hat. Nur mal gedanklich weitergedacht, dass Dukudu ein zehnfach besseres [...]

  2. dukudu steht zum Verkauf :: deutsche-startups.de sagt:

    [...] Mikroblogging-Dienst “dukudu” steht zum Verkauf. “Mit ‘dukudu’ wollten wir die Welt verbessern, aber meistens kommt es [...]

  3. Sebastian sagt:

    Ja Ja. Du brauchst Dich gar nicht rausreden. Wegen Dir haben die Jungs kein Geld und nun muss Holtzbrinck bei Ebay bieten *lacht*

    Nein. Im Ernst. Wir werden wohl in den nächsten Monaten noch viel Web 2.0 Schrott bei Ebay sehen. Einzelfeatures als Geschäftsgrundlage sind nunmal albern.

    Viele Grüße vom Wannsee,

    Sebastian

  4. Christian Reder sagt:

    Eines möchte ich dann doch anmerken um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen:

    Die Refinanzierung des Projekts dukudu.de war nur zu einem Teil über Mail/SMS Signaturen geplant. Mehr als die Hälfte der Einnahmen wäre durch andere Einnahmequellen generiert worden.
    Und nein…auf die weiteren Einnahmequellen werde ich nicht eingehen…es gibt ja schließlich ein paar Projekte die davon provitieren würden.
    Dem Käufer werden diese selbstverständlich ausführlich dargelegt.

    Herr Kunath hat dies (meiner Meinung nach) in seinem Post nicht sauber dargestellt und rückt dadurch die Refinanzierung des Projekts zu unrecht in ein schlechtes Licht.

    Beste Grüße

    Christian Reder
    http://www.dukudu.de

  5. Sebastian sagt:

    @christian

    Trag´s wie ein Mann! Immerhin dürftet Ihr einen der schnellsten Exits hinlegen ;-)

    Euren Blogpost “Wahrscheinlich haben wir zu wenig Sprüche gerissen, zu wenig Schaum geschlagen und eine zu kleine Klappe gehabt.” war jedenfalls überflüssig. Ihr habt weder die Investoren noch die Leute aus der Szene, mit denen ich gesprochen habe, überzeugt. Und den Mund habt Ihr wahrlich voll genug genommen.

    Vielleicht klappt´s beim nächsten Mal. Keep trying!

  6. dukudu.de - der erste Twitter-Clone gibt auf | Blog | fragr.de sagt:

    [...] Twitter-Clone durchhalten werden. Gerade die SMS-Kosten werden nur schwer refinanzierbar sein. Auch Jens Kunath würdigt in seinem Blog noch einmal den kuriosen Businessplan und das Konzept, beschreibt aber auch, warum aus dukudu [...]

  7. zweinull.cc » Blog Archiv » Twitter-Klon bei eBay - geht es jetzt richtig los? sagt:

    [...] verkauft wurde. Auch wenn dann ein Teilziel mit diesem Beitrag und solchen in anderen Blogs (hier, hier, hier und hier) bereits erreicht wurde, bleibt die Frage offen, ob sich diese Bekanntheit der [...]

  8. Internet-Hansi sagt:

    Komische story. Aus privaten Gründen trennt sich das Gründer-Team…man will nicht auf die exakten Gründe eingehen.

    Man sollte sich mal die Selbstdarstellung unter http://www.jenskunath.eu/2007/05/24/kuriose-businessplane/ ansehen und mit http://www.dukudu.de/blog/?p=5 vergleichen.

    Das spricht besonders im nachhinein Bände.

    Mir war das ganze irgendwie von Anfang suspekt. Mit der Zeit kriegt man(n) einfach ein Hodengefühl. Zwickts im rechten Hoden, weiß ich…Vorsicht…Finger weg. Das kennt Ihr anderen erfolgreichen Männer sicher auch.

  9. hatepark weblog » Blog Archiv » der Anfang vom Ende... Dukudu sagt:

    [...] http://www.jenskunath.eu/2007/06/20/dukudude-steht-bei-ebay-zum-verkauf/ [...]

  10. Dukudu.de: Kauf Dir Dein eigenes Web2.0 ||| Handelskraft ||| sagt:

    [...] Kunath berichtet darüber. Warum sich das Projekt dukudu.de schlecht refinanzieren lassen würde. Und zeigt auch den kuriosen [...]

  11. Geniales virales Marketing « Hello, Mr. Officer! sagt:

    [...] http://www.jenskunath.eu/2007/06/20/dukudude-steht-bei-ebay-zum-verkauf/ http://www.basicthinking.de/blog/2007/06/20/dukudu-twitter-klasse-wird-verkauft/ [...]

  12. openPeople Blog » Blog Archive » WAHNSINN: dukudu.de Beta-Projekt für 43.208,00 EUR verkauft!!! sagt:

    [...] zuletzt Techcrunch, wamadu, Jens Kunath und zahlreiche andere Blogs haben diesen Hype [...]

  13. Der Cheffe sagt:

    dukudu.de verkauft für über 43.000 Euro…

    Soeben ging die Auktion auf Ebay zu Ende, der Endstand: 43.208,00€
    Na, eine ganz schön stolze Summe, aber natürlich nicht zu vergleichen mit den Verkäufen der Web2.0 von Übersee.
    Bei anderen Seiten wird schon heftigst diskutiert.

  14. PFANDTASSE sagt:

    Dukudu für 36 Mille verkauft…

    Das “Web 2.0 Projekt der Extraklasse” dukudu.de, ein Twitter-Klon mit Mobile-Funktionen, ist für gut 36.000 Euro plus Meerschweinchensteuer bei Ebay versteigert worden. Laut deutsche-startups.de ging es an die allesklar.com AG, die unter a…

Hinterlasse eine Antwort