Ich mach`s noch mal

Logo Ad 2.0

Ich hatte mir eigentlich vorgenommen nicht mehr aktiv ins Tagesgeschäft einzugreifen, sondern mich auf meine Tätigkeiten als Investor und Business-Angel zu beschränken.

Aber ich sehe eine eklatante Lücke am Markt. Es gibt keinen Vermarkter, der sich explizit um die Vermarktung von Web2.0 Unternehmen kümmert. Diese Lücke wird nun geschlossen. Mein neuestes Unternehmen heißt Ad2.0 – Ihr Web2.0 Vermarkter.

22 Gedanken zu „Ich mach`s noch mal“

  1. Jensi…du weißt ich bin ein Fan von Dir…..aber das ist wirklich dein doofster Beitrag überhaupt. Mal ehrlich…hast du gehascht oder so ???

  2. Ich bewundere Ihren, ich denke Duzen gehört sich mal gar nicht, Enthusiasmus und Ihr Engagement, den Sie zu Tage bringen. Allerdings bezweifle ich, dass ein spezieller Web 2.0 Vermarkter gegen die etablierten Onlinevermarkter, wie z.B. Orangemedia, bestehen wird.

    Denn auch für Diese wird die Schiene social networks und Web 2.0 immer wichtiger und deshalb wird kurz oder lang deren Portfolio dahingehend erweitert.

  3. Ich glaube schon dass das was werden könnte. Herr Kunath ist ja kein Anfänger im Bereich Onlinemarketing und hat wie ich das so sehe, ein ausgezeichnetes Netzwerk im Bereich Web 2.0.

    Ich bin gespannt was da kommt.

  4. @Silvio

    Wo hat der Hr. Kunath ein ausgezeichnetes Netzwerk?
    Ich hoffe nicht, dass Du shoppero oder paulsmama meinst.

    Beides sind zur Zeit Onlineleichen..

  5. sicher hat herr kunath einige Kontakte, bei seinen Referenzen.

    Aber als Investor oder als Gründer(MItgründer) hat er bislang eher in Sachen web 2.0 ein unglückliches Händchen bewiesen..

  6. Was wichtig für mich wäre zu Ad2.0 zu wechseln, wäre die Möglichkeit die ausgelieferten Banner der Werbekunden von Ad2.0 als Seitenbetreiber selbst auswählen zu können. Der Verdienst wäre für mich zweitrangig. Es gibt nämliche viele Werbetreibende, die schlechte Banner/Produkte haben, die ich auf meinem Portal absolut nicht einsetzten bzw. bewerben würde. Es wäre toll, wenn es einen Vermarkter gäbe, bei dem die Seitenbetreiber durch gewisse Einstellungen bestimmte Banner sowie auch manche Werbekunden komplett blocken könnte. Zu so einem Vermarkter würde ich sofort wechseln. Selbst wenn der Verdienst niedriger wäre, als bei anderen Vermarktern.

  7. @maxi
    Ich kann Dich gut verstehen, jedoch ist dies total unrealistisch.
    Das Ergebnis wäre, dass der Werbekunde zum einem anderen Vermarkter geht mit ähnlichem Portfolio.
    Kein Vermarkter wird Werbemittel vom Kunden ablehnen, weil dem Webseitenbetreiber die Kreation nicht gefällt. Ausnahmen bilden natürlich nicht beachtete techn. Spezifikationen,usw.

  8. Kein Vermarkter wird Werbemittel vom Kunden ablehnen, weil dem Webseitenbetreiber die Kreation nicht gefällt. Ausnahmen bilden natürlich nicht beachtete techn. Spezifikationen,usw.

    Der Vermarkter muss sie ja nicht ablehnen(er hat ja noch andere Seiten in dem Channel), aber der Seitenbetreiber sollte, wie im Affiliate-Marketing, die Möglichkeit haben, selbst zu entscheiden welche Banner auf seiner Seite geschaltet werden. Es sollte zumindest eine “Bann”-Funktion geben, für Banner/Werbeweisen die man nicht tolerieren kann. Ich würde meine Community eher selbst vermarkten, als dass ich jede Art von Werbung auf meiner Seite dulden müsste. Dabei wäre es mir VÖLLIG egal, ob ich dadurch weniger Geld verdiene. Ein Seitenbetreiber hat auch ein Image das er wahren möchte und sollte nicht als “Marionette” des Vermarkters angesehen werden.

  9. Man kann es auch so sehen: Bestimmte Seitenbetreiber kommen erst gar nicht zu dem Vermarkter, weil es die Bann-Funktion nicht gibt. So hat der Vermarkter noch weniger davon und der Werbekunde wird dann erst recht weiter ziehen. Da ist das Affiliate-Marketing publisherfreundlicher.

  10. @maxi

    Bei guten Vermarktern kannst Du gewünschte Arten von Werbekunden (Opt in) definieren und Ausschlußkriterien (Opt out) festlegen. Wer das – als Vermarkter – nicht anbietet, bekommt die Big Brands auch nicht ins Portfolio. Das klärt man – als fähiger Vermarkter – natürlich VOR der Angebotserstellung und somit auch VOR der Buchung. (keine Ahnung, warum das oben anders dargestellt wird, ist doch überhaupt nicht üblich)

    Vermarkter mit “Wir buchen alles ein, was Geld bringt.” Mentalität haben oft eine hohe Fluktuation im Portfolio und irgendwann nur noch Crap-Sites. Auch als Werbeträger ist man nicht gut damit beraten, sämtlichen Müll einzubuchen, der einem angeboten wird. Die “lohnende” Schrottkampagne heute kann den “Premiumdeal” von morgen versauen.

    Wir betreiben seit 9 Jahren werbefinanzierte Internetportale und mich wundert es ehrlich, daß Jens – der ja laut Vita einen ähnlichen Erfahrungshorizont haben sollte – so denkt.

    Viele Grüße vom Wannsee,

    Sebastian

  11. @Sebastian:
    Es geht nicht darum, dass aller “Schrott” eingebucht wird. Und natürlich kann der Sitebetreiber auch mal eine Kampagne ablehnen oder von vornherein bestimmte Arten von Kampagnen nicht zulassen (z.B. Konkurrenzausschluß oder keine PopUps).

    Und dennoch bleibe ich dabei. Es ist für einen Vermarkter und letztlich auch für eine Website nicht sinnvoll, wenn jede einzelne Kampagne erst vom Sitebetreiber freigegeben werden soll. Insbesondere, wenn dann auch noch einzelne Werbemittel vom Sitebetreiber auf “Gefallen ” geprüft werden sollen, wie ich es in Maxis Kommentar herausgehört habe. Oft werden Werbemittel in einer Kampagne sogar noch ausgetauscht. Wenn der Vermarkter das mit jeder einzelnen Seite klären soll, ist das nicht umsetzbar.

  12. > einzelnen Seite klären soll, ist das nicht umsetzbar

    Moderne Systeme machen es möglich ;-)

    Mit einem “Konkurrenzausschluss” ist es imho nicht getan. Und wenn generell im Vorfeld der Angebotserstellung keine Absprache stattfindet (meine Vermarkter haben immer gerne mit mir gesprochen -> Publisher können auch im Presale eine Hilfe sein ;-), ist es auch schwer “im Ausnahmefall” ein Buchung zu blocken. Das Volumen wurde dann ja schon vertraglich zugesichert.

    Ich stell mir gerade vor, einer meiner Vermarkter hätte mir eine Bonus.net Kampagne untergeschoben. Da hätte ich glatt die Tags ausgebaut ;-)

    Ich kann auch Publishern in wirtschaftlichen Zwängen nur dazu raten, solche “Friss oder stirb” Deals mit Vermarktern nur dann einzugehen, wenn die Verträge okay sind.

    In dem Falle, wo der Vermarkter die komplette Buchungskontrolle hat, kann ich als Publisher rein sachlich nicht für Kampagnen haften. Juristisch muss ich das aber. Da sich die Mitstörerhaftung aber im Außenverhältnis nicht ausschließen läßt, bin ich gezwungen, für eventuelle Ansprüche den Vermarkter in Regress zu nehmen. Nur ist das in den meisten Vermarktungsvertägen geblockt. Nicht unterschreiben!

    Fazit: Je mehr Vermarkter und Publisher miteinander reden, desto erfolgreiche ist die Kooperation. Das Gieskannen-System hat ausgedient!

  13. —– Auch als Werbeträger ist man nicht gut damit beraten, sämtlichen Müll einzubuchen, der einem angeboten wird. Die “lohnende” Schrottkampagne heute kann den “Premiumdeal” von morgen versauen. ——-

    Sehe ich auch so. Und ich finde ein Seitenbetreiber sollte selbst entscheiden können, was er für “Müll” hält und nicht der Vermarkter. Die Seitenbetreiber sind ja keine Dienstmädchen der Vermarkter. Wer die Wünsche der Seitenbetreiber ernst nimmt, auf sie eingeht, flexibel ist, der wird langfristig erfolgreicher sein, als Vermarkter die unflexibel sind.

    —– Moderne Systeme machen es möglich —–

    Sehe ich auch so, es muss doch vom Technischen her möglich sein, dass der Seitenbetreiber Einsicht in die rotierenden Werbemittel nehmen kann. Dann bräuchte er nur noch ein Häkchen in ein Kästchen “Werbemittel auf meiner Seite nicht anzeigen” setzen und gut ist. So ist der Seitenbetreiber zufrieden, er weiß, für was er wirbt. Er behält die Kontrolle über seine Seite. Dieser Option entsprechend müsste der Vermarkter die Verträge mit den Werbekunden im Vorfeld gestalten. Der Werbekunde zahlt nur für das, was ausgeliefert wird. Hat der Vermarkter in einem Channel 5 Seiten, und eine Seite lehnt die Werbemittel ab, hat er immernoch die Möglichkeit auf den restlichen 4 Seiten die Werbung auszuliefern. Hätte man dem 5ten, der die Webemittel abgelehnt hat, nicht die Möglichkeit gegeben die Werbemittel abzulehnen, wäre er womöglich gar nicht erst einen Vertrag mit dem Vermarkter eingegangen und der Vermarkter hätte dann ohnehin nur 4 Seiten im Channel.

    —-meine Vermarkter haben immer gerne mit mir gesprochen—

    Welche Vermarkter sind das denn?

  14. @maxi

    Dein zweiter Punkt ist an der Praxis vorbei. Die Kampagnen werden von Mediaagenturen bei Vermarktern eingebucht. Die Mediaagentur will/muss ihr Volumen platzieren. Nachträgliche Unterlieferungen sind da keine gute Sache, was Folgebuchungen angeht.

    Es muss also VOR der Buchung geklärt werden, ob der Werbeträger die Kampagne ausliefert.

  15. @Sebastian

    >Es muss also VOR der Buchung geklärt werden, ob der Werbeträger die Kampagne ausliefert.

    Schön gedacht, aber leider (auch) an der Realität vorbei. Ca. 1-3 Monate vor Kampagnenstart wird von der Mediaagentur gebucht. Bei prominenten Werbeträgern sind 6 Monate auch nicht ungewöhnlich.
    Hier geht es darum, das Inventory auf den gewünschten Werbeträgern zu sichern.
    In der Zwischenzeit findet der Abstimmungsprozess zwischen Kreativagentur und Werbekunde statt – mehrere Kreationen werden entwickelt und wieder verworfen.

    Ca. 5 Werktage vor Kampagnenbeginn werden dann die finalen Werbemittel an den Vermarkter geliefert.
    Das ist der Ablauf. Vor der Buchung die Werbemittel zu prüfen ist also nicht umsetzbar.

    Bei der Buchung von Themenchannels hat der Vermarkter natürlich mehr Spielraum. Hier kann es zu Absprachen zwischen Vermarkter und Werbetreibenden kommen. In allen anderen Fällen wird er versuchen den Buchungsauftrag zu erüllen und zwar wegen den ausbleibenden Folgebuchungen seitens der Mediaagentur…hattest Du ja schon in einem anderen Zusammenhang erwähnt.

  16. @Andreas

    Schön, daß Du mir das nochmal erklärst. Kann ja grundsätzlich nicht schaden (ich werde auch älter ;-), aber ich verdiene seit 10 Jahren mein Geld damit.

    Ich verstehe aber nicht so ganz, worauf Du hinaus willst. Genau die besagten 3 Monate vorher – wenn das Angebot an die Mediaangentur geschrieben wird – sprechen wir mit unserem Vermarkter über die Buchung. Klären die Verfügbarkeit (die ja saisional schwankt bzw. durch Barterdeals reduziert sein kann) und klären, ob der Werbekunde, die Preise und die gebuchten Werbeformen genehm sind.

    Wenn ein Vermarkter nicht bereit ist, 4+ stellige Beträge solche 10-Minuten-Gespräche zu tun, ist er wahrscheinlich in der falschen Branche. Gute Vermarkter bauen nicht nur auf der Sales-Seite, sondern auch auf Seite des Publisher-Managment gutes Personal auf.

    Viele Grüße vom Wannsee,

    Sebastian

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>