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krank

Ich bin mittlerweile wieder gut in Cape Town angekommen. Die Sonne scheint, es sind 28 Grad. Aber ich habe mir in Deutschland einen Grippe-Virus eingefangen. Ich liege mit Schüttelfrost und Fieber im Bett. Und leide.

Ich denke aber auch die ganze Zeit an die Woche in Deutschland zurück. Das war sehr erfolgreich. Nicht nur Aufrund der Gründung des neuen Startups. Sondern auch, weil ich die Euphorie aufnehmen konnte und unglaublich viele Informationen gesammelt habe. Also noch schnell gesund werden und dann geht es an die Arbeit.

Start eines noch geheimen Startups

Freitag früh wieder in den Flieger und zurück nach Hamburg. Ich bin etwas aufgeregt, denn ich treffe mich zur Besprechnung eines neuen Projekts. web2.0, aber psst. Ich werde in den nächsten Wochen immer mehr von dem Geheimnis auflösen. Also bleiben Sie dran.

web zweinull

So viel kann ich verraten: web2.0, einkaufen. Ich finanziere das Startup, werde aber auch aktiv mitarbeiten. Ich habe richtig Bock drauf und brenne.

Am Abend bin ich mit Freunden zum Essen verabredet. Palazzo in Hamburg, Rothenbaumchaussee. Ein rummeliger Italiener, das Essen ist gut. Der Hauswein nicht. Aber da kann man auch Wein aus der Flasche bestellen. Ansonsten sehr gute Location um sich mit Freunden zu treffen.

Abendessen im East in Hamburg

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Heute war ich mit einem Geschäftspartner im East Hotel in Hamburg zum Abendessen. Die Lage ist in Reeperbahn-Nähe. Moderner Style, mit asiatischem Touch. Viele junge, szenige Leute und eine Menge Geschäftsleute. Das Essen sehr gut. Ich hatte Tempura Prawns vorweg, sehr delikat und als Hauptspeise hatte ich ein Rinderfilet. Kann ich beides nur empfehlen. Auch lohnenswert: ein Drink an der nahegelegenen Bar. Ich habe da noch einige weitere Geschäftspartner getroffen und wir haben bis weit in die Nacht über web2.0 und das Internetgeschäft gesprochen.

AOL Media Night in Hamburg

aol-logo

Nach einem arbeitsreichen Tag mit vielen guten Gesprächen bin ich am Abend noch zur AOL Media Night gegangen. Das Event fand in der “Bank” in Hamburg statt. Gute Location. Am Eingang begrüßt mich ein alter Bekannter: Torsten Ahlers. Er ist mittlerweile Geschäftsführer von AOL. Die Gäste eine illustre Runde aus Politik, B- und C-Promis und auch interessanten Persönlichkeiten aus der Medien- und Internetwirtschaft.

Es wird Champagner aus Magnum-Flaschen ausgeschenkt. Den ganzen Abend lang. Das ist zwar ganz nach meinem Geschmack, aber trotzdem etwas grotesk, wenn man sich die aktuellen Meldungen zu AOL anschaut. 100 Mitarbeiter sollen entlassen werden. Das Leben geht offenbar weiter…

Viel mehr bleibt die Frage, was aus AOL wird. Ich habe vor einigen Jahren gern und viel bei AOL Werbung eingebucht. Insbesondere deshalb, weil die AOL-Nutzer sehr klickfreudig waren und gute Umwandlungsraten mit diesen Nutzern erzielt wurden. Der AOL-Nutzer hatte in der Branche den Ruf, dass er etwas unbedarfter ist, aber der Marke AOL großes Vertrauen entgegenbringt, was eben zu diesen hohen Conversion-Rates geführt hat.

Das Zugangsgeschäft wurde verkauft. Der proprietäre Dienst ist Geschichte. Warum sollte ich als Nutzer noch zu AOL gehen? Um Nachrichten zu lesen? Das kann ich bei Stern oder Spiegel tun. Um eMails abzurufen? Doch nur, wenn ich da einen Account habe und den unbedingt behalten möchte. Sonst bieten web.de & Co. einfach einen besseren Service an. Um Networking zu betreiben? Besser bei myspace oder OpenBC. Was also ist die Zukunft von AOL? Ich bin gespannt, wie ich diese Frage beantwortet bekomme und hoffe, dass die Marke nicht aus Deutschland verschwinden wird.

Ein großes Thema des Abends natürlich bei allen Internetfachleuten: web2.0. Man spürt diese Euphorie, die es schon einmal Ende der 90er Jahre gab. Nur, dass dieses mal die Verantwortlichen bei Springer, Holtzbrinck, Burda & Co. sehr wachsam sind. Sie haben Angst, den nächsten Trend zu verpassen. Goldene Zeiten für pfiffige Gründer, so scheint es mir.

Abendessen mit Dirk Ströer im Indochine Hamburg

Ich war heute abend mit meinem alten Freund Dirk Ströer zum Abendessen. Wir hatten Ende der `90er Jahre gemeinsam das Unternehmen www.orangemedia.de aufgebaut. Orangemedia.de ist mittlerweile der größte unabhängige Vermarkter von Onlinewerbeflächen in Deutschland. Ich habe meinen Anteil vor einigen Jahren an die Ströer Gruppe verkauft. Im Nachhinein vielleicht nicht der cleverste Schachzug, denn mit Onlinewerbung lässt sich mittlerweile gutes Geld verdienen. Dirk Ströer gehören neben Deutschlands größter Außenwerbefirma Ströer AG noch eine Reihe von Beteiligungen an Internetunternehmen.

Indochine Hamburg

Kunst-Outlet Hamburg

Letztes Jahr im August habe ich das Konzept Kunst-Outlet umgesetzt. Ich betreibe derzeit einen Laden in Hamburg und einen in Köln. Verkauft werden handgemalte Bilder zu unschlagbar günstigen Preisen. Ein kleineres Bild (40x60cm) gibt es bereits ab 29,-€, etwas größere Bilder (90x90xm) kosten etwa 70-100€. Selbst die ganz großen Panorama-Bilder (z.B Hamburg Hafen in 180x60cm) gibt es schon für 179,-€.

Kunst-Outlet Hamburg

Mehr Informationen finden Sie unter http://www.kunst-outlet.de

Ich habe mich heute von dem Geschäftsführer auf den aktuellen Stand bringen lassen. Die Zahlen sehen gut aus. Wir schreiben seit 2 Monaten schwarze Zahlen. Das Weihnachtsgeschäft lief erwartungsgemäß gut, aber auch der Januar lief erfreulich rund. Es ist nun an der Zeit das Konzept zu multiplizieren. Ich werde also nach meiner Rückkehr nach Cape Town damit beginnen das Franchisekonzept zu entwickeln.

Boschendal Weingut

Heute sind wir auf dem Geburtstag einer Freundin eingeladen – ins Weingut in Boschendal. Boschendal liegt in den nahegelegenen Weinbergen zwischen Stellenbosch und Paarl – ungefähr eine Autostunde von Cape Town entfernt. Es ist eines der größten Weingüter der Region. Auch wenn ich den Wein nicht so sehr schätze, das Gut selbst ist traumhaft. Riesig groß und trotzdem liebevoll angelegt. Überall bunte Blumen, saftig grüne Wiesen und Bäume. Wir sind zum Picknick geladen. Große Tische unter den riesigen, schattenspendenden Bäumen. Es gibt hausgemachte südafrikanische Köstlichkeiten und Wein.

Boschendal

Das Leben in Südafrika ist vergleichsweise einfach zu dem in Deutschland (wenn man das nötige Kleingeld hat). Maids kümmern sich um die Kinder, so dass man in aller Ruhe mit seinen Freunden reden kann. Man muss sich keine Sorgen um das Wetter machen. Die Sonne scheint garantiert. Das Essen ist sehr lecker, der Wein auch. Und dazu ist alles auch noch verhältnismäßig günstig.

Blick auf die Weinberge

Komet

Hier ein Foto des Kometen Mc Naught, den wir in Cape Town für einige Tage bewundern durften. In der nördlichen Hemisphäre war er ja nicht zu sehen, in Südafrika dafür um so besser. Am Abend kurz nach Sonnenuntergang war der Komet für ca. 1 Stunde zu sehen. Auf dem Foto können Sie links den Tafelberg, daneben den Lions Head und daneben natürlich den Kometen sehen.

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