Kategorie-Archiv: Internetbusiness

neue Website von aha.de

Wir haben die Unternehmens-Website von aha.de erneuert. Bisher war die Seite sehr auf Rabattschlacht und das Thema Schnäppchen zugeschnitten. Aber die aha.de Internet GmbH bietet mittlerweile deutlich mehr an. aha.de entwickelt und betreibt neue Geschäftsmodelle im Internet und baut redaktionelle Zielgruppen-Portale auf. Insbesondere im Bereich Vermarktung sind wir deutlich aktiver geworden und stellen diese Informationen auf der Website zur Verfügung.

Auch das Logo wurde überarbeitet. Dieses war bisher ebenfalls auf das Thema Schnäppchen ausgerichtet.

Krise? Man kann immer noch Geld verdienen

Insbesondere werbefinanzierten Portalen wird ja aufgrund der derzeitigen Krise das große Sterben vorhergesagt. Auch ich habe mir zum Ende letzten Jahres viele Gedanken gemacht, welche Portale Zukunft haben und welche eher schwierig durch die Krise zu führen sind.

Ganz ehrlich: Forher.de stand nicht unbedingt auf meiner Lieblingsliste. Zu viel Wettbewerb, schwieriges Werbeumfeld, hohe Kosten für Redaktion. Umso mehr freue ich mich, dass ich an dem Portal festgehalten habe. Wir haben die Kosten deutlich gesenkt und die Vermarktungsaktivitäten erhöht. Und seit Februar 2009 sind wir profitabel. Wir haben im Februar mehr als 30.000 Euro Werbeeinnahmen erzielt, der März wird noch besser werden. Zugegeben das Umsatzniveau ist noch überschaubar. Aber wichtig ist: das Portal wird uns kein weiteres Investment kosten und wird gestärkt aus der Krise hervorgehen.

Ähnlich verhält es sich mit Deals.de. Hier verdienen wir unser Geld nicht mit Werbung sondern mit Vermittlungsprovisionen. Deals.de war im Dezember 2008 bereits profitabel und hier sehen wir gerade in der Krise großes Potential.

Beide Portale wurden erst Mitte letzten Jahres gestartet. Und obwohl wir kein Kleinstunternehmen sind und doch zum Teil recht üppige Fixkosten haben, konnten wir die beiden Portale erfolgreich aufbauen. Es zeigt sich, dass man trotz Krise erfolgreich Unternehmen starten kann. Wichtig ist nur, dass man die richtigen Konzepte hat und sich auf die wesentlichen Punkte konzentriert: Ein gutes Angebot für den Kunden schaffen und Geld verdienen!

Deshalb sind wir auch am Kauf von Portalen und Websites interessiert.

PS: Rabattschlacht.de ist noch nicht profitabel. Das hatten wir aber auch nicht erwartet. Der geplante Break Even Point ist für Frühjahr 2010 angepeilt. Bis dahin werden wir noch eine Menge Geld und Zeit investieren müssen.

Websites und Projekte zum Kauf gesucht

Die aktuelle Wirtschaftskrise führt dazu, dass viele interessante Webprojekte sich für die Betreiber nicht mehr refinanzieren. Insbesondere werbefinanzierte Portale sind davon betroffen. Aber auch viele hoffnungsvolle Startups, die keine weitere Finanzierung mehr finden.

Ich bin am Kauf von Projekten in den folgenden Bereichen interessiert:

  • Content-Angebote (gerne auch werbefinanziert). Am liebsten spezialisierte Angebote mit einer Historie von mindestens 1 Jahr.
  • eCommerce-Projekte, die ohne eigenes Warenlager und ohne eigene Logistik arbeiten
  • generische Domains
  • web2.0-Angebote, wenn sie bereits einen Userstamm von mehr als 100.000 haben

Wer sein Projekt verkaufen möchte, kann mich gerne über XING kontaktieren oder mir eine eMail schreiben.

Rabattschlacht ist kein Glücksspiel

In der aktuellen Ausgabe des Magazins FOCUS wurde das Thema Entertainment-Shopping beleuchtet (leider nicht online verfügbar). Der Artikel ist sehr informativ und gut recherchiert. Einzig die Behauptung eines Vertreters der Verbraucherzentrale, es würde sich um Glücksspiel handeln, möchte ich nicht unkommentiert stehen lassen. Zumindest trifft das nicht auf Rabattschlacht.de zu.

Bei Rabattschlacht kann der User jederzeit selbst entscheiden, ob und zu welchem Zeitpunkt er das Produkt kauft. Der Erfolg des Teilnehmers ist nicht vom Glück abhängig, sondern von seiner Strategie. Das ist uns auch sehr wichtig, denn es ist für den langfristigen Erfolg eines solchen Projektes erforderlich. Natürlich haben wir die Thematik auch im Vorfeld prüfen lassen. So hat uns ein renommierter, auf Glücksspielrecht spezialisierter Anwalt in einem Gutachten bestätigt, dass es sich bei dem Konzept von Rabattschlacht um kein Glücksspiel handelt. Es befindet sich auch in keiner Grauzone, es hat schlicht und ergreifend keine Glücksspiel-Elemente.

Beabsichtigt sind selbstverständlich spielerische Elemente bei Rabattschlacht. Denn wir wollen Einkaufen spannender und unterhaltsamer machen. Spiel: ja, Glücksspiel: nein.

Im übrigen halte ich das Konzept von Rabattschlacht für das für den User Fairste, der am Markt befindlichen Angebote. Der User wird immer einen attraktiven Preis vorfinden. Auch wenn er das erste Mal aufdeckt, wird der Preis in der Regel bereits unter dem Amazon-Preis sein. Das macht es uns zwar schwerer die Gewinnzone zu erreichen, wird uns aber ganz bestimmt langfristig zu Gute kommen.

getestet.de – Das Testportal im Internet

Bereits im Sommer letzten Jahres habe ich die Domain www.getestet.de gekauft. Obwohl ich im Kopf schon genaue Vorstellungen hatte, was damit passieren soll, hatte ich leider nicht die Zeit das Projekt im letzten Jahr zu projektieren. Insbesondere Deals.de und Rabattschlacht.de haben zum Weihnachtsgeschäft meine volle Aufmerksamkeit benötigt.

Trotz der Krise (oder gerade wegen der Krise) verspüre ich nun ein großes Bedürfnis das Projekt Getestet.de umzusetzen.

Ich weiß, es gibt schon eine Reihe von Testseiten im Internet. Aber das schreckt mich nicht ab. Es geht uns auch weniger um Produkttests, als mehr darum verschiedene Anbieter eines Segments zu testen und zu vergleichen und somit dem Verbraucher Orientierungshilfe zu bieten. Die Tests werden von Redakteuren durchgeführt und können von allen Usern kommentiert und um eigene Erfahrungen ergänzt werden.

Noch möchte ich nicht das komplette Konzept preisgeben. Mehr Informationen wird es in den kommenden Wochen hier im Blog geben.

2009: Jahr des Performance Marketing

Es ist nicht schwer zu erkennen, dass auch der Internetmarkt das erstemal seit der letzten Krise eine schwere Zeit bevorsteht. Insbesondere den Markt der Onlinewerbung wird es treffen. Zwar wird mit einem weiteren Wachstum gerechnet, aber es wird wahrscheinlich eher im einstelligen Prozentbereich sein. Das Wachstum wird dabei insbesondere aus dem Bereich Performance-Marketing kommen. TKP-basierte Werbung wird meiner Einschätzung nach rückläufig sein.

Die Auslastung der Werbeflächen mit hochpreisigen TKP-Buchungen wird massiv zurückgehen. Um die Werbeflächen auszulasten, werden die großen Publisher und Ad-Networks auch Buchungen im Low-TKP-Bereich oder auf CPC-Basis zulassen. Es wird eine Konzentration der Vermarkter geben. Diese hat letztes Jahr bereits begonnnen:

  • Ströer Interactive übernimmt ad2net und fusioniert diese mit orangemedia
  • Mediasquares wird eingestellt
  • United Internet Media plant Adlink zu integrieren
  • weitere Übernahmen oder Fusionen sind zu erwarten. Einige kleinere Vermarkter werden den Betrieb einstellen.

Meine Prognose ist, dass im Jahr 2009 deutlich mehr als die Hälfte des Onlinewerbemarktes auf den Bereich Perfomance-Marketing entfallen wird.

Verlierer der Entwicklung:

  • Publisher
  • Vermarkter, die nicht flexibel genug auf den Markt reagieren (können)

Gewinner:

  • Onlinemarketing-Profis, die Traffic günstig einkaufen und Wege finden, diesen günstigen Traffic zu monetarisieren (Arbitrage-Geschäfte)
  • Performance-Marketing-Anbieter
  • Affiliate-Netzwerke
  • SEO-Profis

2009: das Krisenjahr

Wir alle müssen uns auf ein schwieriges Jahr 2009 einstellen. Das wird von der Politik und nahezu allen Medien in Untergangsstimmung propagiert.

2009 wird in der Tat ein hartes Jahr. Auch für die Onlinebranche. Die Bäume wachsen nicht mehr in den Himmel. Die Onlinewerbung wird nur noch moderat wachsen. Immerhin wird es ein Wachstum geben, in der Haut der Verleger oder Fernsehsender möchte ich im Moment nicht stecken. Werbefinanzierte Geschäftsmodelle haben es besonders schwer. Aber auch auf eCommerce wird sich die Krise auswirken.

Aber jede Krise hat auch Gewinner. Es gab im Jahr 2001 eine ähnliche Untergangsstimmung. Die Börsen im freien Fall, die Werbeumsätze sind eingebrochen. Genau in dieser Phase habe ich orangemedia.de gegründet. Ein Werbevermarkter, der jetzt Ströer Interactive heißt. Und wir haben trotz schwerer Werbekrise im ersten Jahr Gewinn gemacht und das Unternehmen zu einem profitablen und etablierten Anbieter ausgebaut. Weitere Unternehmensgründungen folgten, alle in der Krise. Als der Markt wieder aufwärts ging, hatte ich mich vorübergehend aufs Altenteil zurückgezogen und die Sonne in Cape Town genossen. Erst auf dem Höhepunkt der web2.0-Blase bin ich unruhig geworden und habe mich wieder aktiv ins Geschäft begeben. Von dem großen Aufschwung konnte ich deshalb nur wenig profitieren.

Nun ist die Krise wieder da und ich freue mich sehr auf die Herausforderungen. Denn jetzt ist wieder die Zeit, in der engagierte Unternehmer Firmen führen, die als Gewinner der Krise hervorgehen werden.

Die web2.0-Blase ist geplatzt

Ich hatte am 08.01.2008 den Artikel “2008: Die web2.0-Blase platzt” geschrieben. Es gab damals viel Feedback und auch einige Kritik. Heute ein Jahr später bleibt anzumerken, dass die Blase tatsächlich geplatzt ist. Viele Startups von vor einem Jahr gibt es nicht mehr oder werden in den nächsten Wochen verschwinden. Social Networks haben sich zwar weiter etabliert, eine ausreichende Monetarisierung wurde aber immer noch nicht gefunden. Die übertriebenen Bewertungen sind vorbei, es wird künftig wieder nach klassischen Mechanismen gerechnet. Und die lauten nun einmal Umsatz und Gewinn. Wie auch schon in der Krise zur Jahrtausendwende zeigt sich, dass auch Internetunternehmen nicht die gelernten Wirtschaftsregeln außer Kraft setzen können (oder eben nur kurzfristig in Zeiten von Übertreibungen).

Wie ich schon vor einem Jahr geschrieben habe, werden nicht alle web2.0-Unternehmen verschwinden. Ganz im Gegenteil nützliche Angebote, die sich monetarisieren lassen, werden sehr erfolgreich werden.

Deals.de ist online

Es ist vollbracht. Deals.de ist pünktlich zum Weihnachtsgeschäft online.

Am 19.06.08 hatte ich die Domain gekauft. Nur 3 Monate später sind wir gestartet.

Der Online-Shopping-Markt wird immer unübersichtlicher. Täglich starten neue Online-Shops und Liveshopping-Anbieter. Der Verbraucher hat längst keinen Überblick mehr über die besonderen Schnäppchen im Netz. Mit Preissuchmaschinen können gezielt die Angebote der unzähligen Shops verglichen werden. Aber oft sind kurzfristige Aktionsangebote in diesen Preissuchmaschinen nicht erfasst.

Die Redaktion von Deals.de spürt jeden Tag die besten Deals im Internet auf. Zu jedem Deal wird der Preis überprüft und es werden Testberichte und Usermeinungen aggregiert. Anschließend wird das Ganze leicht verständlich für die Verbraucher aufbereitet, um so eine Kaufberatung zu bieten. Der Nutzer erhält einen schnellen Überblick über die besten Deals des Tages und kann gleich kaufen. Abgerundet wird das Angebot durch eine Preissuchmaschine, welche die Angebote von tausenden Shops miteinander vergleicht.

Der User kann einfach jeden Tag auf Deals.de gehen und sich so über die Tagesangebote informieren. Auf Wunsch senden wir aber auch automatisch einen Newsletter, damit der Kunde auch keinen Deal mehr verpasst.

Jeder Online-Shop kann uns regelmäßig Schnäppchenangebote zusenden, die wir auf Deals.de präsentieren sollen. Wenn der Deal von unserer Redaktion für gut befunden wird, schreiben wir einen Artikel dazu.

Um Deals.de bekanntzumachen, startet in Kürze eine Marketingkampagne mit deutlich 7 stelligem Budget. Zum Einsatz kommen werden Suchmaschinenmarketing, Displaywerbung, Newsletter-Marketing und auch klassische Medien, wie zum Beispiel Plakat.

OMD – Online Marketing Düsseldorf

Am 17.09. und 18.09. findet das Branchenereignis des Jahres statt – die OMD. Natürlich werde ich an beiden Tagen anwesend sein. Wenn ich nicht gerade auf anderen Ständen unterwegs bin, werde ich auf dem Stand von orangemedia / Media Ventures Halle 10 Stand E17 anzutreffen sein.

Ich freue mich darauf, wieder viele bekannte Gesichter zu sehen. Meine Gesprächsthemen werden sich in diesem Jahr insbesondere um folgende Projekte drehen:

- Mediaeinkauf für die Portale Forher.de, Deals.de, Rabattschlacht.de

- Kooperationen mit diesen Portalen

- Newsletter-Marketing (Tausch von Newslettern möglich)

- Affiliate Marketing

Wer Interesse an einem Gespräch mit mir hat, kann sich gerne bei mir melden. Jens Kunath bei XING.

Auf einer Messe dürfen natürlich auch die Parties nicht fehlen. Am Vorabend der Messe stehe ich noch vor der Wahl Tradedoubler-Event oder Doubleclick-Party. Am Abend der Messe gilt es dann zwischen der offiziellen Messeparty und dem OMClub zu entscheiden. Wahrscheinlich werde ich überall mal reinschauen. Denn es geht ja schließlich darum, möglichst viele Leute wiederzutreffen.