Kategorie-Archiv: Internetbusiness

Google wird immer mächtiger

Die Macht von Google wird immer größer. Jetzt hat der Konzern angekündigt, einen eigenen Browser namens Chrome auf den Markt zu bringen. Damit will man Microsoft angreifen, die mit ihrem Internet-Explorer noch mehr als 50% Marktanteil haben. Insofern kann man Konkurrenz nur begrüßen. Mit sehr fragwürdigen Methoden hat Microsoft vor einigen Jahren Konkurrent Netscape dem Erdboden gleich gemacht. Daraufhin erzürnte sich die Welt über Microsoft. Doch Microsoft ist schon längst nicht mehr so mächtig und bedrohlich. Google ist die neue Macht im Internet. Mit dem eigenen Internetbrowser wird das Datensammeln bei Google noch weiter zunehmen. Durch diese weiteren Daten könnte Google noch mächtiger im Anzeigengeschäft werden. Ein unbehagliches Gefühl.

Hier gibt es die ersten Bilder von Chrome zu sehen.

Facelift für forher.de

Seit heute Morgen erscheint ForHer in neuem Glanz. Wir haben dem Frauenportal bereits nach 5 Wochen ein Facelift verpasst. Grund dafür waren die vielen Anregungen, das Layout weiblicher und moderner zu gestalten. Diesem Wunsch haben wir entsprochen. Es handelt sich um kein komplettes Redesign, da die Seitenstruktur beibehalten wurde. Aber die Optik gefällt mir persönlich nun viel besser. Viel wichtiger aber ist, dass die Optik den Frauen gefällt. Wir haben deshalb viele Frauen in der Zielgruppe befragt und das neue Layout trifft nun deutlich besser den Geschmack.

Die Umsetzung der Änderungen erfolgte innerhalb von wenigen Tagen. Dafür herzlichen Dank an alle Mitglieder im Team, die Nächte und Wochenenden dafür durchgearbeitet haben.

Auch unsere Redaktion ist nun schon viel besser eingearbeitet. Wir sind noch nicht dort, wo wir hinkommen wollen. Aber der Weg ist richtig und die Leserinnen dürfen sich auf viele weitere Verbesserungen freuen.

Betatester für Rabattschlacht

Die letzten Monate wurde Rabattschlacht.de stark konzeptionell erweitert. Nun sind wir mit der Umsetzung fast fertig und würden gerne in einem kleinen Rahmen ein paar Betatester auf das System lassen. In der nächsten Woche soll dann Rabattschlacht für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Wer Lust hat schon jetzt einen Blick auf die neue Rabattschlacht zu werfen, der kann sich gerne bei mir melden. Jens Kunath bei XING.

So sieht die neue Seite aus. Wir haben uns für ein deutlich frischeres, moderneres Layout entschieden.

Rabattschlacht.de

Die entscheidenden Änderungen sind aber im Konzept zu finden. Bisher deckte man den Preis auf und bekam ihn für 8 Sekunden zu sehen. In dieser Zeit konnte man sich entscheiden, ob man zu dem Preis kauft oder später noch einmal aufdeckt.

Das neue Konzept ist deutlich erweitert. Denn ich kann nun den Preis für 1 Minute aufdecken und in dieser Zeit live beobachten, wie der Preis fällt. Ich sehe, wer sonst noch an der aktuellen Schlacht teilnimmt und kann mit den Gegenspielern chatten. Jeder User kann jederzeit zuschlagen, wenn ihm der Preis gefällt. Alle teilnehmenden User in der Schlacht senken den Preis. Das heißt, je mehr User in der Schlacht sind, umso schneller fällt auch der Preis.

Hier ein Screenshot der Schlacht, die sich als Layer über die eigentliche Seite legt:

Jeder der jetzt am Beta-Test teilnimmt, bekommt als kleines Dankeschön 5 Minuten “Preis aufdecken” für den Livebetrieb geschenkt.

early adopter

Seit heute bin ich bei Twitter angemeldet. Als Early Adopter kann ich mich also nicht mehr bezeichnen.

Ich habe mich lange dagegen gesträubt. Bisher habe ich keinen Sinn für mich darin gesehen und halte es für Zeitverschwendung. Aber nachdem mir immer wieder begeistert von Twitter berichtet wurde, habe ich nun ein Profil angelegt.

Im Moment sehe ich immer noch wenig Sinn darin zu erfahren, wann wer auf Toilette geht. Ich habe gerade erst ein paar Leute hinzugefügt und habe einen riesigen “Information overload”. In 1 Stunde mehrere Seiten neuer News. Die meisten mit wenig Informationsgehalt.

Aber ich bin ja lernfähig und vielleicht bin ich auch bald begeisterter Twitter-Nutzer.

Wer mein Follower werden will: Jens Kunath bei Twitter

Forher.de – Das neue Onlinemagazin für Frauen

Logo forher.de - Frauenmagazin

Die letzten Tage wurde noch bis weit in die Nacht an meinem neuen Projekt gearbeitet. Seit heute ist es online. Forher.de ist ein Onlinemagazin für junge Frauen zwischen 18 und 39 Jahren. Die Zielgruppe kann kurz mit “Sex and the City” beschrieben werden. Täglich wird das weibliche Publikum mit Promi-News und Highlights aus Mode und Beauty versorgt. Besonderen Wert werden wir auf hochwertigen redaktionellen Content legen, der von unserer Redaktion selbst erstellt wird. Die Community hat “nur” ergänzenden Charakter.

Markenartikler haben einen zunehmenden Bedarf an Werbemöglichkeiten in hochwertigen Frauenumfeldern. Diese Nachfrage soll Forher.de bedienen.

Um das Portal beim weiblichen Publikum bekannt zu machen ist eine Werbekampagne, bestehend aus Onlinemarketing und Außenwerbung geplant.

Betrieben wird Forher.de von der aha.de Internet GmbH, welche mir gemeinsam mit Dirk Ströers Media Ventures gehört.

Ich bin mir bewusst, dass bereits starke Wettbewerber auf dem Markt aktiv sind. Erst kürzlich haben Holtzbrinck, Pro7Sat.1 und die RTL-Gruppe jeweils ein eigenes Portal gelauncht. Aber der Markt ist groß genug für mehrere Anbieter und wir glauben mit unseren Möglichkeiten gut gerüstet zu sein.

Trend: Aggregation im Internet

Das Internet ist mittlerweile sehr unübersichtlich geworden. Kaum ein Thema, zu dem es nicht hunderte oder gar tausende von Websites gibt. Es wird immer schwieriger den Überblick zu behalten.

Ein Trend, der sich immer mehr durchsetzt, ist die Aggregation von Inhalten. Das heißt das Sammeln von Artikeln und Meinungen zu einem Thema auf einer Website mit dem Ziel, dem Nutzer einen Überblick zu verschaffen.

Heute ist Meedia.de von Dirk Manthey (Gründer der Verlagsgruppe Milchstraße) online gegangen. Ein Aggregator für Medieninhalte. Kaum eigene Artikel, sondern eine Zusammenfassung der wichtigsten Berichte zum Mediabusiness.

Ich denke es wird in den kommenden Monaten viele neue Medienangebote geben, die Inhalte aggregieren und damit ein neues Angebot schaffen.

Ich selbst werde das Prinzip auch einsetzen. Bei Deals.de werden wir die besten Deals im Internet aufspüren und auf dieser Seite bündeln. Damit der Verbraucher immer über die besten Deals informiert ist und nicht zig Seiten absurfen muss.

Content is King

Das war zum Jahrtausendwechsel schon einmal die Maxime. Danach ist der Werbemarkt zusammengebrochen und die User waren auch nicht bereit für Content Geld zu zahlen. Einige Jahre lang fragten sich viele Unternehmen, wie sie ihre, zum Teil teuer erstellten, Inhalte monetarisieren können.

Der Werbemarkt läuft seit einigen Jahren wieder viel besser und für Suchmaschinen ist Content das Allerwichtigste. Jetzt zeigt sich, dass Verlage mit ihren großen Archiven viel Traffic (auch Longtail) von Google erhalten und diesen auch zu Geld machen können.

Ich gehe noch einen Schritt weiter. Es geht nicht nur darum Content zu haben, sondern
1. exklusiv muss er sein,
2. hochwertig,
3. in einem Umfeld, in dem die Markenartikelindustrie auch werben möchte.

Usergenerated Content hat die Vorteile, dass er günstig ist und auch zu viel Longtail-Traffic führt. Aber der entscheidene Nachteil ist, dass er nicht so hochwertig und kalkulierbar ist und deshalb die Werbeeinnahmen deutlich geringer sind.

Qualitätsseiten werden auch künftig einen großen Teil der Werbeeinnahmen abgreifen. Das sind natürlich die Verlage und Fernsehsender, aber auch reine Online-Anbieter, die es schaffen eine Marke aufzubauen und ein hochwertiges Umfeld bieten.

Dabei muss es nicht immer ein riesiges Online-Angebot sein. Geld wird auch in der Nische verdient. Wenn ich mir einige Seiten anschaue, die ich schon 2000 bei orangemedia vermarktet habe, so können diese hervorragend von Onlinewerbung leben.

Domains sind wie Grundstücke

Ich wurde in den letzten Tagen von vielen Geschäftspartnern auf den Kauf der Domain deals.de angesprochen. Es gab da zwei ganz unterschiedliche Meinungen. Die eine Gruppe beglückwünschte mich zum Kauf. Das andere Lager hält den Kaufpreis für viel zu hoch.

Natürlich hätte ich die Domain gern günstiger erworben. Aber der Preis ist aus meiner Sicht immer noch ein Schnäppchen. Denn wenn ich die 65.450€ ins Verhältnis zu den kommenden Marketingausgaben setze, spielt der Kaufpreis kaum noch eine Rolle. Nehmen wir an, wir würden in den kommenden 2 Jahren etwa 10 Millionen Euro für Marketing ausgeben. Dann macht der Kaufpreis für die Domain nur 0,65% aus. Ich hatte vorher die Domain topdeals.de erworben (unter 1.000€). Diese wäre auch gut gewesen, aber eben nicht so herausragend wie Deals.de. Was künftig immer mehr zählen wird, wenn man sich nicht komplett von Google abhängig machen will, ist der Aufbau einer Marke im Internet. Und dafür benötigt man eingängige Domains.

Deshalb auch mein klarer Standpunkt: Domains sind wie Grundstücke. Diese werden in der Regel im Wert steigern. Wie im Immobilienmarkt ist Lage nun einmal alles, im Fall der Domains sind das eingängige, leicht zu merkende Namen.

Wenn jemand eine leicht zu merkende kurze Domain hat und diese verkaufen möchte, freue ich mich auf einen Kontakt.

Projektleiter Deals.de mit Perspektive Geschäftsführer gesucht

Ich suche derzeit für Deals.de den Projektleiter, der für den Aufbau des Angebotes voll verantwortlich ist. Perspektivisch wird Deals.de in eine eigene Gesellschaft ausgegründet werden und der Projektleiter hat dann die Möglichkeit die Geschäftsführung zu übernehmen. Eine excellente Chance also für einen Macher, der noch in der zweiten Reihe steht, sich aber zu Höherem berufen fühlt.

Arbeitsort: Hamburg
Aufgaben:
- Business Development
- Marketing (Online und Offline)
- Produktentwicklung und -management
- Führung der Redaktion

Deals.de gekauft

Logo Deals.de - Die besten Deals im Internet

Die Domain wurde mir vor einigen Wochen angeboten. Damals sollte sie noch 15.000€ kosten. Leider habe ich nicht sofort zugeschlagen. Dann hatte Deutsche-Startups über den beabsichtigten Verkauf berichtet und das führte dazu, dass ein Verlag ein Gegenangebot gemacht hat. Gut für den Verkäufer, schlecht für uns. Denn nun mussten wir leider 65.450€ für die Domain berappen. Das zeigt wiedereinmal wie wichtig schnelle Entscheidungen im Internet sind.

Ich bin trotzdem glücklich mit dem Kauf und überzeugt, dass es immer noch preiswert war. Zumal auch die Endungen .pl, .hu, .at, .ch und .com.es dazugehören. Käufer ist im übrigen die aha.de Internet GmbH. Wir haben nun beschlossen nicht nur aha.de unter der Gesellschaft zu betreiben, sondern noch einige weitere Projekte.

Was soll unter Deals.de passieren? Wir werden ein Shoppingportal entwickeln. Noch möchte ich keine Details veröffentlichen. Nur so viel sei schon verraten. Es geht um die Stichworte Preisvergleich, redaktionelle Tipps zu den besten Deals im Internet und auch das Thema Live-Shopping wird seinen Platz finden.

Der erste Entwurf des Logos gefällt mir auch schon sehr gut. Denkbar, dass man im Weihnachtsgeschäft ein paar Plakate mit einem ähnlichen Motiv sehen wird…