Kategorie-Archiv: Mobile

Apple iPhone 3G

Was nimmt man nicht alles in Kauf, um an ein iPhone zu kommen! Wechsel von Vodafone zu T-Mobile, neue Nummer und dann der unglaublich schlechte Service bei T-Mobile. Aber das Gerät entschädigt für alle Strapazen.

Ich bin begeistert! Das erste Telefon, welches ich einfach ausgepackt und an den Computer angeschlossen habe und das dann auch wirklich tadellos funktionierte. Alle Termine automatisch drin, alle Kontakte und auch die Mailkonten waren alle drin. Kein nerviges Einrichten, wie bei den anderen Mobiltelefonen, die ich vorher hatte. Plug & Play!

Es sieht nicht nur gut aus, es funktioniert auch super.

Einzige Mankos:

  • Akku hält nicht wirklich lang (aber das hat sich ja ohnehin schon rumgesprochen)
  • Texte schreiben ist fast unmöglich. So dicke Finge habe ich gar nicht, aber ich treffe fast nie die richtige Taste. Aber vielleicht gewöhne ich mich auch noch daran.

Facebook experimentiert mit User-Targeting

Logo Facebook

Facebook startet erste öffentliche Experimente mit User-Targeting für Werbeanzeigen. Als Targeting-Kriterien stehen zum Beispiel Land, Stadt, Geschlecht, Familienstand, Ausbildung oder Berufstätigkeit. Was aber wirklich spannend ist, ist die Möglichkeit nach jedem Keyword innerhalb des Facebook-Profils des User zu targeten. So kann man seine Werbung allen Usern anzeigen, die zum Beispiel “Star Wars” als Interessen in Ihrem Profil angegeben haben und diesen dann Merchandising-Artikel zum Film anbieten. Gebucht werden könnten derzeit nur Flyer-Ads. Abgerechnet wird per CPC.

Wäre ich zum Beispiel Wedding-Planner in Hamburg, so könnte ich alle verlobten Männer und Frauen in Hamburg als Targeting-Kriterium eingeben. Nur diese bekommen dann die Werbung angezeigt.

Auch MySpace geht in eine ähnliche Richtung.

Das ist definitiv die Zukunft der Werbung in Social Networks. Denn so werden die einzigartigen Vorteile der Social Networks genutzt. Damit werden ganz bestimmt auch die bisher sehr schlechten Klickraten bei Facebook steigen. Denn wenn relevante Werbung angezeigt wird, dann wird der User diese auch beachten.

via Techcrunch

Facebook arbeitet an Lösungen für Usertargeting

Ich bin der festen Überzeugung, dass die eigentliche Herausforderung der Werbung auf Web2.0 Plattformen das Targeting ist. User hinterlassen zum Teil unglaublich viele Informationen über sich in einem Social Network. Ziel für Anbieter und Werbetreibende ist es, diese Informationen für gezielte Werbung zu nutzen.

Facebook arbeitet laut Berichten des Wallstreet-Journal genau an solchen Lösungen. Offenbar soll es für Werbetreibende möglich sein, selbst Kampagnen einzubuchen und die Targeting-Kriterien festzulegen. Das wäre ein Angriff auf Googles Geschäftsmodell.

Während Googles Targeting darauf beruht, dass der Nutzer bereits seine Wünsche in Form von Suchbegriffen geäußert hat, ist der Vorteil eines Social Networks, dass dem User Produktangebote gemacht werden können, bevor er den Wunsch selbst geäußert hat. Das ist aus werbepsychologischen Gesichtspunkten ein interessanter Ansatz.

Wichtig beim Targeting ist, dass die Daten beim Social Network verbleiben und nicht an den Werbtreibenden weitergeleitet werden. Die Werbung darf auch nicht plump auf die Interessen des Users zugeschnitten sein. Im Idealfall bemerkt der User gar nicht, dass seine persönlichen Informationen für die Werbung eingesetzt werden. Unbewusst wird er aber an der Werbung mehr und mehr interessiert sein, da sie seine persönlichen Bedürfnisse anspricht. Auch die altbekannten Werbeformate werden dafür wenig geeignet sein. Es müssen neue, intelligente Integrationen her.

Das alles ist noch Zukunftsmusik und kein Anbieter hat diese Lösungen tatsächlich, wie Debra Aho Williams, ein Online-Advertising Analyst von eMarketer Inc sagt:

Finding a way to use people’s interests and personal connections to show them relevant ads has “always been the promise of social networking, but we’re still waiting to see the big successes,”

Dass die Social Networks dringend eine solche Technologie benötigen liegt auf der Hand. Es ist kein Geheimnis, dass die Klickraten auf Werbung in Social Networks deutlich geringer sind, als auf herkömmlichen Portal-Seiten.

Advertising is King?

Während in der deutschen Investorenszene eine zu große Abhängigkeit der Startups vom Werbemarkt eher skeptisch gesehen wird, scheint in den USA das Thema genau anders gesehen zu werden.

Laut einem Bericht des Wallstreet-Journal sind die Venture Capitalisten in den USA sehr auf werbefinanzierte Geschäftsmodelle fokussiert. Das liegt zum einen daran, dass durch die Werbefinanzierung der Service für den User kostenlos angeboten werden kann, was wiederum eine große Anzahl von Nutzern anspricht. Werbefinanzierung ist gerade zur jetzigen Zeit gut kalkulierbar.

Ich kann dieser Ansicht nur begrenzt zustimmen. Es ist attraktiv, Web-Angebote über Werbung zu finanzieren. Aber ich warne auch davor, dies als einzige Erlösquelle zu nutzen. Denn wenn der Werbemarkt wieder schwächer wird, werden die rein werbefinanzierten Angebote große Probleme bekommen. Wie fast überall macht es die Mischung. Werbefinanzierung, eCommerce, Mitgliedsgebühren, Transaktionsgebühren und so weiter.

Ich mach`s noch mal

Logo Ad 2.0

Ich hatte mir eigentlich vorgenommen nicht mehr aktiv ins Tagesgeschäft einzugreifen, sondern mich auf meine Tätigkeiten als Investor und Business-Angel zu beschränken.

Aber ich sehe eine eklatante Lücke am Markt. Es gibt keinen Vermarkter, der sich explizit um die Vermarktung von Web2.0 Unternehmen kümmert. Diese Lücke wird nun geschlossen. Mein neuestes Unternehmen heißt Ad2.0 – Ihr Web2.0 Vermarkter.

dukudu.de steht bei ebay zum Verkauf

Logo dukudu

Vor einigen Tagen hatte ich hier einen kuriosen Businessplan vorgestellt. Dukudu ist eine Art Twitter-Klon, nur weitergedacht.

Nun steht das Projekt aus “privaten Gründen” bei ebay zum Verkauf. Damit erübrigt sich also auch die Frage, ob ich in das Projekt investiert habe. Nein, habe ich nicht. Und ich nenne auch gerne die Gründe. Ich finde die Umsetzung des Projektes sehr gut. Sowohl optisch, als auch technisch. Auch das Team hat mir gefallen. Allerdings glaube ich nicht, dass man das Konzept in der Weise refinanzieren kann, wie das die Gründer vorhatten. Über eine 20 Zeichen umfassende Signatur in eMails und SMS wird sich nicht ausreichend Geld verdienen lassen. Meine Erfahrungen in der Vermarktung haben gezeigt, dass sich e-Mail-Footer nicht verkaufen lassen. Hotmail, GMX und freenet haben diese millionenfach und erzielen kaum Einnahmen damit.

2.594.074.988 PageImpressions

StudiVZ

Zumindest wenn man sich die PageImpressions von StudiVZ anschaut, möchte man meinen der Deal hat sich für Holtzbrinck gelohnt. Mit fast 2,6 Mrd. Seitenaufrufen ist die Studenten-Community das größte Angebot im deutschsprachigen Internet. Bei den Visits sieht es da aber ganz anders aus. Mit 80,7 Millionen Visits ist StudiVZ “nur” auf Platz 6. Was dennoch ein großer Erfolg ist, denn es handelt sich eben nur um Studenten und Schüler.

Was sagt uns diese Zahl? Social Networks haben eine unglaubliche Anziehungskraft und Stickiness. Innerhalb von knapp 2 Jahren ist StudiVZ also zum größten Onlineangebot geworden und größer als alle Verlagstitel und auch größer als die Internetriesen T-Online und web.de.

Wenn da nur nicht das Thema Monetarisierung wäre. Was sind 2,6 Mrd. PageImpressions bei StudiVZ wert? Zahlen darüber kenne ich bisher noch nicht. Aber ich gehe fest davon aus, dass die Werbeumsätze noch recht gering ausfallen dürften. Und da ist eben der entscheidende Unterschied. T-Online, web.de oder auch Spiegel-Online werden von den Werbetreibenden sehr gerne gebucht und StudiVZ eben bislang nicht. Das liegt nicht nur an der Zielgruppe der Studenten, sondern auch an der Art der Nutzung. Die Klickraten auf Werbeflächen bei StudiVZ liegen deutlich unter denen bei den Internetportalen oder Verlagstiteln. Kein Wunder, wird doch bei StudiVZ vor allem gechattet, gegruschelt, geflirtet und Fotos angesehen. Nicht gerade das ideale Umfeld für Werbetreibende. Siehe dazu auch mein Artikel zu Facebook.

Bei Markus Frind habe ich dazu einen sehr guten Beitrag entdeckt, der einige aktuelle Zahlen zu Facebook liefert.

via: Deutsche-Startups.de

Wie PaulsMama Geld verdienen wird

Logo PaulsMama

Mein Beteiligungsunternehmen PaulsMama ist nun in die geschlossene Beta-Phase gegangen. Ich habe es natürlich auch getestet und bin vom ersten Eindruck sehr zufrieden. Natürlich gibt es noch hier und da ein paar Bugs, aber die werden sicher schnell behoben sein. Ein Problem gibt es aber dennoch: der Familienstammbaum ist noch nicht fertiggestellt. Es handelt sich dabei um ein zentrales Feature, denn nur mittels des Stammbaums lassen sich die Verwandtschaftsverhältnisse sinnvoll darstellen. Und ganz davon abgesehen, ist der Stammbaum ein virales Tool, welches die Verbreitung ankurbeln soll.

In einem aktuellen Artikel erzählt die Gründerin, wie sie mit dem Portal Geld verdienen wird.